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Korea

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Migrantencenter

Das Center befindet sich in Seoul

Käserei

Soopgol Milchverarbeitung

Kirchen

Gottesdienst, Bon Won Kirchgemeinde, Seoul

Migranten Center

Beratung und Unterstützung von Wanderarbeitern und die Förderung einer positiven Entwicklung der koreanischen Gesellschaft sind die generellen Zielvorgaben des Projektes. Es geht dabei um den Schutz der Menschenrechte der Wanderarbeiter in Korea durch politische Lobbyarbeit, Gesundheitsfürsorgeprogrammen und Beratungs­angeboten zu Arbeitsrechts-, Gesetzes- und Lebensfragen. Die Geschichte des Projektes lässt sich in drei Phasen einteilen. 
1. Phase 1980-1992
Pfarrer Kim Hae Sung gründet 1986 das „Telefon der Hoffnung“. Durch dieses Projekt werden koreanische Arbeiter unterstützt, ihre Rechte einzufordern.
2. Phase 1992-1996
Beginn der Beratung von Wanderarbeitern, besonders in den sogenannten 3-D Jobs arbeiten (dirty, difficult and dangerous). 1994 wird das Seongnam Migrant Worker´s House eröffnet. 
3. Phase 1997-2004
Gründung von Gemeinden für Wanderarbeiter und Eröffnung von 5 weiteren Migrant Worker Häusern in und im Großraum Seoul. Gründung der Körperschaft „Wir teilen die Liebe im globalen Dorf“ im Jahr 2000 unter der Schirmherrschaft des Arbeitsministeriums. 2001 Eröffnung eines Theologischen Seminars für Wanderarbeiter. 

Migrant Workers Hospital, Seoul – Hilfsmöglichkeiten

Die SOAM unterstützt in Ostasien Personen und Institutionen, die im Sinne christlicher Nächstenliebe Menschen in Not helfen. Schon länger bestanden Kontakte zu Reverend Kim Hae-Sung, Migrant Workers´House, in Südkorea zugunsten von Wanderarbeitern aus armen asiatischen Ländern. Seine „Love village“ arbeitet für die Menschenrechte und das Wohlergehen der illegalen Migranten in Südkorea, die vorwiegend nur in gefährlichen, schmutzigen und schlecht bezahlten Berufen Beschäftigung finden können. Viele von ihnen sind in schlechtem gesundheitlichem Zustand und aus Not illegal in das wirtschaftlich hoch entwickelte Südkorea eingewandert. Sie haben deshalb keine Krankenkassenversicherung.

Es ist absolut bewundernswert und erstaunlich, was die christlich motivierten Mitarbeiter von „Love village“ innerhalb weniger Jahre und mit limitierten Mitteln für die Migranten auf-gebaut und erreicht haben. Im Migrant Workers´ Center, Seoul und den über ganz Südkorea verteilten kleinen Beratungsstationen (Migrant Workers´ Houses) wird wirksame Hilfe im beruflichen, sozialen und rechtlichen Bereich erteilt. Im neu errichteten Kindergarten werden die Kleinkinder der Migranten in die koreanische Kultur und Sprache eingeführt, um später einen erfolgreichen Eintritt in die Schule zu ermöglichen, während im Migrant Workers´ Hospital mit beschränkten Mitteln sehr effektiv medizinische Hilfe geleistet wird. 

Medizinische „Entwicklungshilfe“ ist auf Grund des der Schweiz entsprechenden fachlichen und apparativen Niveaus nicht nötig und personelle Unterstützung leider aus sprachlichen Gründen unmöglich.

Unsere Ratschläge beschränken sich deshalb weitgehend auf gezielte finanzielle Unter-stützungsmöglichkeiten zur Festigung der unsicheren Zukunft mit grösseren Investitionen:

1. Sponsoring eines Chefarztes. 
2. Sponsoring einer Kindergärtnerin
Spenden werden dringend benötigt.

Ein Bericht von Dres. Berti und Martin Kehrer, Zürich.